Denkanstoß

„Konsum als Selbstinszenierung: Wie wir mit Luxus die eigene Story erzählen und dabei zwischen Anerkennung und Unruhe schwanken“

Auffälliger Konsum fühlt sich zunächst wie eine leise Sprache an, die permanent im Hintergrund unser Verhalten kommentiert: nicht was wir brauchen, sondern wie wir von anderen gesehen werden, steuert Entscheidungen. Wenn ich darüber nachdenke, wird deutlich, wie tief diese Form des Konsums in kulturellen Erzählungen verwurzelt ist, die Veblen so schonungslos beschreibt. Der Besitz wird…

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Denkanstoß

„Luxus oder Bedürfnis? Wie Konsum nicht nur unser Statusspiel, sondern auch unsere Werte prägt!“

Auffälliger Konsum erscheint mir wie eine leise, beständige Sprache, die wir in der Gesellschaft gelernt haben zu sprechen, oft ohne uns dessen bewusst zu sein. Wenn ich Veblens Analyse vor Augen habe, wird klar, dass dieses Sprechen nicht neu ist, sondern tief in historischen Mustern verwurzelt: Eigentum, sichtbare Freizeit und demonstrative Verschwendung waren stets Mittel,…

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